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Viecherschmiede überzeugt beim Bavaria Cup mit Medaillen und Bavaria Löwen

Viecherschmiede überzeugt beim Bavaria Cup mit Medaillen und Bavaria Löwen

Am 27. Juni fand im Vereinsheim des Stemmclub Bavaria 20 in Landshut der alljährliche Bavaria Cup statt. Das internationale Kreuzhebe-Turnier lockte zahlreiche Athletinnen und Athleten nach Niederbayern. Die Viecherschmiede war mit 16 Sportlerinnen und Sportlern sowie den beiden Kampfrichtenden Petra und Robert Robeis vertreten und blickt auf einen äußerst erfolgreichen Wettkampftag zurück. Neben vier Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen durfte sich das Team auch über den Gewinn des Bavaria Löwen freuen.

Den Auftakt aus Sicht der Viecherschmiede machte Daniela Meisen in der Klasse der Seniorinnen I bis 57 kg. Mit einer fehlerfreien Serie und 122,5 Kilogramm im dritten Versuch sicherte sie sich den ersten Platz.

In der Klasse der Aktiven bis 76 kg gingen Alexa Loitfelder und Paula Bruns an den Start. Loitfelder steigerte ihre Bestleistung auf 162,5 Kilogramm und gewann die Bronzemedaille. Bruns brachte 145 Kilogramm in die Wertung und belegte Rang vier.

Bei den Aktiven bis 84 kg überzeugte Anna Grimm mit einer fehlerfreien Serie bis 190 Kilogramm und sicherte sich damit die Silbermedaille.

Sein Wettkampfdebüt feierte Josef Weigl bei den Junioren bis 83 kg. Mit starken 195 Kilogramm erreichte er den zweiten Platz in seiner Klasse.

In der Klasse der Junioren bis 93 kg gingen Laurenz Sendlbeck und Mark Lokvancic an den Start. Sendlbeck gewann mit 270 Kilogramm seine Gewichtsklasse. Die 285 kg im Zweitversuch waren leider noch zu schwer, auf den Dritten verzichtete er. Lokvancic absolvierte ebenfalls seinen ersten Wettkampf und belegte mit 210 Kilogramm den zweiten Platz.

Bei den Senioren II bis 105 kg vertraten Robert Niedermeier und Marc Reichhart die Viecherschmiede. Niedermeier gewann mit 205 Kilogramm die Silbermedaille, während Reichhart mit 200 Kilogramm den dritten Platz belegte.

In der Klasse der Aktiven bis 74 kg sicherte sich Andreas Kastner mit 240 Kilogramm den Klassensieg. Der Angriff auf 255 Kilogramm im dritten Versuch blieb ohne gültige Wertung.

Ebenfalls als Debütant startete Niklas Sailer bei den Aktiven bis 83 kg. Mit 200 Kilogramm durfte er sich direkt über die Bronzemedaille freuen.

In der stark besetzten Klasse der Aktiven bis 93 kg erreichte Felix Holzhey mit 245 Kilogramm den zweiten Platz. Andreas Hoiß belegte mit 230 Kilogramm Rang vier, nachdem sein dritter Versuch über 240 Kilogramm ungültig gewertet wurde. Samuel Klösgen komplettierte das Trio mit 225 Kilogramm und einem fünften Platz.

Bei den Aktiven bis 105 kg belegte Matthias Raschen mit 260 Kilogramm den vierten Platz. Sein dritter Versuch über 275 Kilogramm konnte nicht gültig abgeschlossen werden.

Den Abschluss aus Sicht der Viecherschmiede machte Florian Frank in der Klasse der Aktiven bis 120 kg. Mit 285 Kilogramm gewann Frank souverän die Goldmedaille. Zwei Versuche über 305 Kilogramm blieben an diesem Tag noch ohne gültige Wertung.

Neben den Athletinnen und Athleten waren auch Petra und Robert Robeis als Kampfrichtende für die Viecherschmiede im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfs.

Den Höhepunkt des Tages bildete die Mannschaftswertung. Beim Bavaria Cup erhalten neben den Gesamtsiegern der Damen und Herren auch die beste Damen- und Herrenmannschaft den begehrten Bavaria Löwen. Die erste Herrenmannschaft der Viecherschmiede mit Laurenz Sendlbeck, Andreas Kastner, Florian Frank und Matthias Raschen setzte sich gegen die Konkurrenz durch und durfte die Löwentrophäe als beste Herrenmannschaft mit nach Hause nehmen.

Mit insgesamt zwölf Medaillen und dem Gewinn des Bavaria Löwen unterstrich die Viecherschmiede einmal mehr ihre Leistungsstärke und blickt motiviert auf die kommenden Wettkämpfe der Saison.

1. Runde der Bayernliga in Landshut

1. Runde der Bayernliga in Landshut

Am 17. Januar lud der Stemmclub Bavaria Landshut zur ersten Runde der Bayernliga im Kraftdreikampf ein. In dieser Liga geht es für die teilnehmenden Vereine darum, wertvolle Punkte zu sammeln, um sich am Ende der Saison eine realistische Chance auf den Aufstieg in die Bundesliga zu erarbeiten. Die Viecherschmiede war dabei stark vertreten und schickte gleich zwei Mannschaften ins Rennen. Ein Team besteht aus drei bis vier Athleten, wobei die drei besten Leistungen in die Mannschaftswertung einfließen.

Erste Mannschaft: Konstanz und starke Einzelleistungen

In der ersten Mannschaft gingen Jacques Welker, Matthias Raschen, Andreas Kastner und Florian Frank an den Start. Jacques Welker überzeugte erneut mit einer sehr soliden Leistung. Mit einem Total von 625 kg – bestehend aus 225 kg Kniebeuge, 150 kg Bankdrücken und 250 kg Kreuzheben – erzielte er eine Relativpunktzahl von 399,75 DOTS. Damit verfehlte er, wie schon bei vorherigen Wettkämpfen, nur hauchdünn die begehrte 400-Punkte-Marke. Matthias Raschen wollte es nach einer krankheitsbedingten Trainingspause eigentlich etwas ruhiger angehen lassen. Sein Total von 615 kg (205/145/265) kann sich dennoch absolut sehen lassen. Besonders im Kreuzheben zeigte er Stärke: Mit 265 kg bestätigte er seine Wettkampfbestleistung von der Oberbayerischen Meisterschaft im vergangenen November – dieses Mal wirkte das Gewicht jedoch deutlich souveräner bewegt. Andreas Kastner brachte mit einem Körpergewicht von knapp 74 kg ein beachtliches Total von 515 kg (187,5/105/222,5) in die Wertung. Bemerkenswert dabei: Er konnte sich lediglich mit drei Trainingseinheiten auf den Wettkampf vorbereiten. Trotz dieser Umstände gelang ihm im Bankdrücken mit 105 kg eine neue persönliche Bestleistung. Florian Frank lieferte mit 622,5 kg (220/132,5/270) das Streichergebnis der Mannschaft. Erst eine Woche vor dem Wettkampf erfuhr er, dass er für einen verletzten Teamkollegen einspringen muss, und ging nahezu ohne spezifische Vorbereitung an den Start. Sein Highlight war der Zweitversuch im Kreuzheben mit 270 kg, den er im Sumo-Stil absolvierte – eine Technik, die er an diesem Tag erst zum zweiten Mal überhaupt einsetzte.

Zweite Mannschaft: Debüt, Bestleistungen und ein Tagesrekord

Die zweite Mannschaft bestand aus Franziska Eder, Samuel Klösgen und Laurenz Sendlbeck. Für Franziska Eder war es der erste Wettkampf überhaupt, entsprechend groß war die Nervosität. Nach dem ersten Versuch in der Kniebeuge fand sie jedoch voll in den Wettkampf und zeigte eine stabile Leistung. Mit einem Total von 272,5 kg (105/52,5/115) feierte sie einen gelungenen Einstand auf der Plattform. Samuel Klösgen, der sein Wettkampfdebüt bereits im vergangenen Jahr in der Bayernliga gefeiert hatte, konnte seitdem beeindruckende 80 kg auf sein Total draufpacken. Am Samstag durchbrach er mit 500 kg (170/110/220) erstmals die magische 500-kg-Marke. Für einen besonderen Moment des Wettkampftages sorgte der erst 19-jährige Laurenz Sendlbeck. In seinem Drittversuch im Kreuzheben brachte er 275 kg gültig zur Hochstrecke – das schwerste Gewicht des gesamten Tages. Mit einem Total von 550 kg (165/110/275) setzte er ein echtes Ausrufezeichen.

    Runde Zwei wird Heimspiel

    Weiter geht es in der Bayernliga am 28. Februar: Dann richtet die Viecherschmiede die zweite Runde in der Mehrzweckhalle Peutenhausen aus. Zuschauer sind herzlich eingeladen, diesem Spiel der Muskeln live beizuwohnen. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

    Heißes Wochenende – Bayerische Meisterschaft Kraftdreikampf in Landshut Viecherschmiede Powersport Athleten holen 4 Titel

    Heißes Wochenende – Bayerische Meisterschaft Kraftdreikampf in Landshut Viecherschmiede Powersport Athleten holen 4 Titel


    Landshut/Peutenhausen – Am vergangenen Wochenende fand in Landshut die Bayerische
    Meisterschaft im Kraftdreikampf statt. Das sommerliche Wetter war eher Freibadwetter als
    ideal für das Heben von Gewichten in der Turnhalle, dennoch ging es sowohl draußen als
    auch in der Halle heiß her – nicht nur wegen der Temperaturen.
    Am Samstagmorgen startete unser Team mit den Damen und unserem Junior. Was für ein
    Tag, Anita Bertsche (AK I, bis 76 kg) erreichte einen persönlichen Rekord in der Kniebeuge
    mit 132,5 kg, mächtig stolz und glücklich hierüber ging es dann zum Bankdrücken, zwar
    konnte sie den letzten Versuch aufgrund von Schulterproblemen nicht zu Ende bringen, aber
    mit 62,5 kg kann sie mehr als zufrieden sein. Ihre Stärke zeigte sie aber im Kreuzheben mit
    155 kg. Mit einem Total von 350 kg wurde Anita Bayerische Meisterin.
    Leicht hatte es unsere Petra Robeis (AK II bis 76 kg) nicht: Die Kampfrichter gaben ihr
    insgesamt vier Versuche nicht, doch sie blieb ruhig und konnte ihr Total mit 250 kg
    bestätigen. Leider reichte es dadurch nicht für die Norm zur Deutschen Meisterschaft, aber
    wir sind sicher, dass Petra beim nächsten Mal wieder voll durchstartet und auch alle
    Versuche gegeben werden – auch sie wurde Bayerische Meisterin.
    Simon Weitemeyer (Junior bis 93 kg) hatte mit der Hitze stark zu kämpfen. Er musste sogar
    den letzten Versuch im Kreuzheben auslassen, da dann auch die Kraft fehlte. Mit sauberen
    Leistungen in Kniebeuge (195 kg), Bankdrücken (155 kg) und Kreuzheben (160 kg) erzielte er
    ein beeindruckendes Total von 510 kg.
    Am Sonntag traten Alessandro Corvaglia und Michael Reger auf die Plattform. Besonders
    spannend waren die Kniebeugen von Alessandro Corvaglia (AK I bis 105 kg). Zwei Versuche
    wurden von den Kampfrichtern nicht anerkannt, was für ordentlich Spannung sorgte. Die
    Jury überstimmte die Kampfrichter und gab ihm schließlich 3 mal weißes Licht. Mit 160 kg in
    der Kniebeuge und 110 kg im Bankdrücken wagte er im dritten Versuch beim Kreuzheben
    einen Sprung auf 230 kg – persönliche Bestleistung und Bayerischer Meister mit einem Total
    von 500 kg.
    Michael Reger (AK III bis 93 kg) befand sich am Montag noch im Krankenhaus, doch das hielt
    ihn nicht auf. Auch wenn ihm die letzten Versuche aufgrund der Hitze und Erschöpfung nicht
    geglückt sind, zeigte er, was es heißt, ein Powerlifter zu sein. Er beugte 165 kg, schaffte 92,5
    kg im Bankdrücken und erreichte im Kreuzheben 222,5 kg, was ihm den Meistertitel mit
    einem Total von 480 kg und die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft einbrachte.
    Ein großes Dankeschön geht an unseren Wast (Sebastian Ortlieb), der unsere Athleten an
    beiden Tagen tatkräftig motivierte und unterstützte.
    Wir gratulieren allen Athleten zu ihren großartigen Leistungen und freuen uns schon auf die
    nächsten Wettkämpfe!

    Bayerische Meisterschaft Kreuzheben – fest in Viecherschmiede-Hand

    Bayerische Meisterschaft Kreuzheben – fest in Viecherschmiede-Hand

    8x Bayerischer Meister 1x Vizemeister 1x Rekord

    Landshut/Peutenhausen

    Am Samstag ging es nach Landshut, Gastgeber der diesjährigen Bayerischen Meisterschaft im Kreuzheben war der Stemmclub Bavaria 20 Landshut e.V. Bei strahlendem Wetter und bester Stimmung traten für die Viecherschmiede Powersport e.V.  9 Athleten an, darunter 2 Junioren, die ihren ersten Wettkampf absolvierten. Der Stemmclub hat wieder einmal mehr bewiesen was für ein guter Gastgeber und Veranstalter sie sind. Organisatorisch perfekt ging es bereits um 9 Uhr morgens mit den Frauen los. Alina Schelinski (Junioren-W bis 63 kg) meisterte ihr Debüt souverän. Trotz anfänglicher Aufregung, die sich durch ein Zwicken im Knie bemerkbar machte, bewältigte sie den ersten Wettkampf mit Bravour, auf der Plattform war vom Knie nichts mehr zu spüren, sichtlich erleichtert und Freude strahlend – das erste Heben mit 100 kg war geschafft. Auch wenn der 3. Versuch nicht ganz klappte so konnte sie mit stolzen 110 kg den 1. Platz für sich klarmachen. Petra Robeis (AK II bis 84 kg), eine sehr erfahrene Athletin, weiß was es heißt mit Nervosität umzugehen. Trotz der andauernden Rückenproblemen hob sie 117,5 kg – und sicherte sich ebenfalls Platz 1. Juliana Diener (Aktive bis 84 kg), die ihren zweiten Wettkampf in diesem Jahr absolvierte, erreichte mit 125 kg im ersten Versuch eine gute Leistung, musste sich aber im zweiten und dritten Versuch (150 kg) geschlagen geben. Dennoch landete sie auf einem starken zweiten Platz. Für unseren Junior männlich bis 105 kg, Xaver Kolberg, es war ein echtes Highlight. Er zeigte allen, dass er ein ganz besonderes „Viech“ ist, trotz einer frisch genähten Hand, mit ruhiger Gelassenheit hob er 230 kg – eine beeindruckende Leistung für seinen ersten Wettkampf. Dieser Sieg wird ihm sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Alessandro Corvaglia (AK I bis 105 kg) wollte es wissen, er hatte sozusagen noch eine Rechnung im Kreuzheben von der Deutschen Meisterschaft im letzten Jahr offen. Dieses Mal hob er die 225 kg mit einer souveränen Leichtigkeit im Drittversuch, den Titel Bayerischer Meister hat er sich mehr als verdient. Robert Niedermeier (AK II bis 93 kg) wollte es wissen, nach federleicht aussehenden Versuchen über 175 kg und 190 kg steigerte er seine persönliche Bestleistung auf 200 kg und sicherte sich damit den ersten Platz. Für viele Athleten ist die 200-kg-Marke ein Meilenstein, und Robert ist nun offiziell im Club der 200er angekommen. Die Freude über die gehobenen Kilogramm war ihm deutlich anzusehen. Robert Robeis (AK III bis 83 kg), einer unserer erfahrensten Athleten, zeigte nach einer Schulteroperation im letzten Jahr, dass er topfit ist. Auf Rücksichtnahme auf seine Schulter zog er geradezu hochfliegenden 182,5 kg vom Boden und konnte sich hiermit über den 1. Platz freuen. Michael Reger (AK III bis 93 kg) hatte sich das Ziel gesetzt, eine persönliche Bestleistung zu erzielen. Trotz des ungültigen Erstversuchs steigerte er sich im zweiten auf 227,5 kg – seine persönliche Bestleistung – bis dahin. Im 3. Versuch ließ er 236 kg auflegen, er kam sah und siegte: Bayerischer Rekord, inoffiziell auch Deutscher Rekord in seiner Klasse, und ein verdienter erster Platz. Zum Abschluss der Veranstaltung, sozusagen zur Primetime, startete Andreas Kastner (Aktiv bis 74 kg), Kastner der es wie kein anderer versteht die 1 min auf der Plattform vollumfänglich auszunutzen und sich in einer unerschütterlichen Ruhe zu fokussieren, hob sich mit 240 kg im dritten Versuch zum 1. Platz. Ein würdiger und grandioser Abschluss eines großartigen Wettkampftages. Vielen Dank an unsere Mitglieder, die zahlreich mit angereist sind, durch eure Unterstützung war es ein wahrlich großartiges Fest. Dem Stemmclub möchten wir auch Danke sagen, es ist uns immer wieder eine Freude und Ehre, zu euch zu kommen.

    Bavaria Cup – Heißer Tag in Landshut Viecherschmiede Athleten behielten einen kühlen Kopf

    Bavaria Cup – Heißer Tag in Landshut Viecherschmiede Athleten behielten einen kühlen Kopf

    Am vergangenen Wochenende fand in Landshut das alljährliche Internationale Turnier „Bavaria-Cup“ im Kreuzheben statt, bei dem Athleten nicht nur aus Deutschland gegeneinander antraten.

    Bei brütender Hitze kämpften die Sportler um den begehrten Titel, den Löwen des STC Bavaria 20 Landshut und zeigten dabei beeindruckende Leistungen. Angefeuert von begeisterten Zuschauern lieferten sie sich packende Wettkämpfe und zeigten, was sie sportlich draufhaben.

    Es ist wichtig, auch bei großer Hitze einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn es um die Wahl der Gewichte für den nächsten Versuch geht. Diesen sogenannten kühlen Kopf bewies vor allem Patrick Czok (Aktive bis 83 kg), der durch die sehr gute taktische Wahl des Gewichtes für seinen letzten Versuch alles klar machte und sich hiermit den 3. Platz sicherte.

    Auch wenn er schon seit vielen Jahren beim Bavaria Cup auf die Plattform geht, so ist Robert Robeis (AK III bis 74 kg) nicht müde seine Medaillen Sammlung zu erweitern, eine goldene sollte es heuer sein und die wurde es auch.  Markus Hirsch (Aktive bis 83 kg) und Benedikt Hermansdorfer (Aktive bis 105 kg ) die ihren ersten Wettkampf im Kreuzheben bestritten schlugen sich mehr als gut, da steckt verdammt viel Potenzial was darauf wartet abgerufen zu werden, dieses Jahr war es für beide in ihren jeweiligen Klassen der 6. Platz. Was nächstes Jahr wird, wer weiß. Andreas Hoiß (Aktive bis 93 kg) holte sich den 8. Platz in einem großen sehr starken Wettbewerberfeld. Er sicherte sich, wie auch alle anderen Athleten mit dem Wettbewerb die Startberechtigung für die DM in Peutenhausen.

    Matthias Raschen (Aktive bis 105 kg), er ließ für seinen letzten Versuch einfach gleich mal 30 kg mehr auflegen. 275 kg was für ein Wahnsinn, selbst die Kampfrichter bei der Annahme des Versuchsgewichtes fragten noch mal nach ob sie richtig verstanden haben. Ja sie haben richtig verstanden und die zog er auch glatt vom Boden hoch. Leider ging „die Hand auf“ und er konnte das Gewicht nicht bis zur Ansage des Kampfrichters oben halten. Aber dennoch ist der 5. Platz einfach spitze. Raschen liebäugelte heuer schon mit den Löwen und meinte: „Nächstes Jahr muss ein Löwe in die Schmiede ziehen!“.

    Sandra Brummer (Aktive bis 69 kg) deren Lieblingsdisziplin im KdK eigentlich die Kniebeugen sind, scheute sich aber dennoch nicht vor dem Versuch ihre persönliche Bestleistung mit 142,5 kg zu toppen, leider wollten diese nicht so wie sie, aber wenn trotzdem Gold rausspringt, was will man mehr. Spätestens zur Deutschen Meisterschaft im Kreuzheben im September in Peutenhausen wird die PB mit Sicherheit verbessert. Mercyline Göttermann (AK I 84+ kg) ist schlichtweg „die Heberin“ in ihrer Altersklasse, mit 185 gehobenen kg vergoldete sie sich den Tag.

    Für Sarah Widmann (Aktive bis 76 kg) war es auch der erste Wettkampf, ein 6. Platz bei der etablierten Konkurrenz ist mehr als beachtlich. Sie freute sich sichtlich und fand es einfach nur toll, dass alles so lief und sie sofort vollumfänglich in der Familie der Viecherschmiede aufgenommen wurde. Unsere Anna Grimm (Aktive 84+ kg) startete diesmal in einer höheren Gewichtsklasse, da sie vorher im Urlaub und der Meinung war „dann hab ich keinen Stress“, aber wer Krafttraining macht und im KdK an den Start geht, der weiß – Muskeln verbrennen auch im Urlaub Kalorien. So ging sie mit gerade mal 84,35 kg in der offenen Klasse an den Start und holte sich den 1. Platz.

    In der Relativ-Mannschaftswertung der Frauen holten sich unsere Mädels den 3. Platz und auch die Herren können auf ihren 4. Platz stolz sein.

    Der Bavaria-Cup ist ein ganz besonderer Wettkampf im Jahreskalender der Kraftdreikämpfer. Andreas Kaster (Aktive bis 74 kg) der sich in seiner Klasse den 3. Platz holte beschrieb es nach dem Wettkampf mit den Worten: Die Wettkampf-Atmosphäre war grandios und lässt sich für mich am besten mit „weiter weg von kommerziellen Sport geht´s kaum“ zusammenfassen.

    Ja den Bavaria-Cup muss man mal gesehen haben. Wir sind gespannt, was sie in Zukunft noch alles erreichen werden und freuen uns schon auf den nächsten Wettkampf.