Monat: Juli 2026

Viecherschmiede überzeugt beim Bavaria Cup mit Medaillen und Bavaria Löwen

Viecherschmiede überzeugt beim Bavaria Cup mit Medaillen und Bavaria Löwen

Am 27. Juni fand im Vereinsheim des Stemmclub Bavaria 20 in Landshut der alljährliche Bavaria Cup statt. Das internationale Kreuzhebe-Turnier lockte zahlreiche Athletinnen und Athleten nach Niederbayern. Die Viecherschmiede war mit 16 Sportlerinnen und Sportlern sowie den beiden Kampfrichtenden Petra und Robert Robeis vertreten und blickt auf einen äußerst erfolgreichen Wettkampftag zurück. Neben vier Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen durfte sich das Team auch über den Gewinn des Bavaria Löwen freuen.

Den Auftakt aus Sicht der Viecherschmiede machte Daniela Meisen in der Klasse der Seniorinnen I bis 57 kg. Mit einer fehlerfreien Serie und 122,5 Kilogramm im dritten Versuch sicherte sie sich den ersten Platz.

In der Klasse der Aktiven bis 76 kg gingen Alexa Loitfelder und Paula Bruns an den Start. Loitfelder steigerte ihre Bestleistung auf 162,5 Kilogramm und gewann die Bronzemedaille. Bruns brachte 145 Kilogramm in die Wertung und belegte Rang vier.

Bei den Aktiven bis 84 kg überzeugte Anna Grimm mit einer fehlerfreien Serie bis 190 Kilogramm und sicherte sich damit die Silbermedaille.

Sein Wettkampfdebüt feierte Josef Weigl bei den Junioren bis 83 kg. Mit starken 195 Kilogramm erreichte er den zweiten Platz in seiner Klasse.

In der Klasse der Junioren bis 93 kg gingen Laurenz Sendlbeck und Mark Lokvancic an den Start. Sendlbeck gewann mit 270 Kilogramm seine Gewichtsklasse. Die 285 kg im Zweitversuch waren leider noch zu schwer, auf den Dritten verzichtete er. Lokvancic absolvierte ebenfalls seinen ersten Wettkampf und belegte mit 210 Kilogramm den zweiten Platz.

Bei den Senioren II bis 105 kg vertraten Robert Niedermeier und Marc Reichhart die Viecherschmiede. Niedermeier gewann mit 205 Kilogramm die Silbermedaille, während Reichhart mit 200 Kilogramm den dritten Platz belegte.

In der Klasse der Aktiven bis 74 kg sicherte sich Andreas Kastner mit 240 Kilogramm den Klassensieg. Der Angriff auf 255 Kilogramm im dritten Versuch blieb ohne gültige Wertung.

Ebenfalls als Debütant startete Niklas Sailer bei den Aktiven bis 83 kg. Mit 200 Kilogramm durfte er sich direkt über die Bronzemedaille freuen.

In der stark besetzten Klasse der Aktiven bis 93 kg erreichte Felix Holzhey mit 245 Kilogramm den zweiten Platz. Andreas Hoiß belegte mit 230 Kilogramm Rang vier, nachdem sein dritter Versuch über 240 Kilogramm ungültig gewertet wurde. Samuel Klösgen komplettierte das Trio mit 225 Kilogramm und einem fünften Platz.

Bei den Aktiven bis 105 kg belegte Matthias Raschen mit 260 Kilogramm den vierten Platz. Sein dritter Versuch über 275 Kilogramm konnte nicht gültig abgeschlossen werden.

Den Abschluss aus Sicht der Viecherschmiede machte Florian Frank in der Klasse der Aktiven bis 120 kg. Mit 285 Kilogramm gewann Frank souverän die Goldmedaille. Zwei Versuche über 305 Kilogramm blieben an diesem Tag noch ohne gültige Wertung.

Neben den Athletinnen und Athleten waren auch Petra und Robert Robeis als Kampfrichtende für die Viecherschmiede im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfs.

Den Höhepunkt des Tages bildete die Mannschaftswertung. Beim Bavaria Cup erhalten neben den Gesamtsiegern der Damen und Herren auch die beste Damen- und Herrenmannschaft den begehrten Bavaria Löwen. Die erste Herrenmannschaft der Viecherschmiede mit Laurenz Sendlbeck, Andreas Kastner, Florian Frank und Matthias Raschen setzte sich gegen die Konkurrenz durch und durfte die Löwentrophäe als beste Herrenmannschaft mit nach Hause nehmen.

Mit insgesamt zwölf Medaillen und dem Gewinn des Bavaria Löwen unterstrich die Viecherschmiede einmal mehr ihre Leistungsstärke und blickt motiviert auf die kommenden Wettkämpfe der Saison.

Starke Leistung in Warschau: Dominic Wetekam erfüllt sich WM-Traum

Starke Leistung in Warschau: Dominic Wetekam erfüllt sich WM-Traum

Vom 23.05. bis 31.05. traf sich die Weltelite des Kraftsports im polnischen Warschau, um die neuen Weltmeister im Bankdrücken zu ermitteln. Mit von der Partie war Dominic Wetekam von der Viecherschmiede, der in der stark besetzten „Equipped“-Klasse bis 120 kg für Deutschland an den Start ging und sich mit dieser Teilnahme einen lang ersehnten sportlichen Traum erfüllte.

Die Königsdisziplin des Kraftsports

Wer beim Begriff „Equipped“ (ausgerüstet) an eine Erleichterung glaubt, irrt gewaltig. In dieser Division tragen die Athleten spezielle, extrem steife Bankdrückhemden. Diese unterstützen die Bewegung zwar massiv und ermöglichen so das Bewegen brutaler Lasten, allerdings steigt der technische Anspruch im Vergleich zum klassischen „Raw“-Bankdrücken (ohne Equipment) drastisch an. Nur wer die perfekte Balance aus roher Kraft und millimetergenauer Technik beherrscht, bringt das Gewicht kontrolliert zur Hochstrecke.

Nervenkitzel auf der Plattform

Dominic stieg hochgerüstet und fokussiert mit einem Eröffnungsversuch von stolzen 257,5 kg in den Wettkampf ein. Nach einem kleinen Wackler im ersten Anlauf behielt er die Nerven und brachte das immense Gewicht im zweiten Versuch souverän und gültig in die Wertung. Im finalen Drittversuch ging er dann auf’s Ganze: 275 kg wurden auf die Hantel geladen. Dominic kämpfte erbittert, doch das Gewicht blieb am Ende leider hauchdünn unbewältigt.
Mit den gültigen 257,5 kg sicherte sich der Athlet der Viecherschmiede in einem hochkarätigen internationalen Feld den 9. Platz weltweit.

Ein doppelter Kraftakt

Diese Platzierung ist umso beeindruckender, wenn man einen Blick hinter die Kulissen wirft: Dominic ist Bundestrainer der österreichischen Nationalmannschaft im Kraftdreikampf. Bevor er selbst im Nationaltrikot für Deutschland auf die Bank durfte, stand er die gesamte Woche über fast ununterbrochen als Betreuer auf der Plattform. Er coachte, motivierte und fieberte mit seinen eigenen Athletinnen und Athleten mit – ein mentaler und körperlicher Marathon, der ihm viel Energie abverlangte.