Schlagwort: Deutsche Meisterschaft

Bronze bei den Deutschen Meisterschaften – Viecherschmiede stark vertreten

Bronze bei den Deutschen Meisterschaften – Viecherschmiede stark vertreten

Am 11. April 2026 fanden beim AC Bavaria Forchheim 1908 e.V. die Deutschen Meisterschaften im Kraftdreikampf (Equipped) statt. Mit dabei: Dominic Wetekam von der Viecherschmiede, der sich in der Gewichtsklasse bis 120 kg einen starken dritten Platz sichern konnte.

Trotz einer alles andere als idealen Vorbereitung bewies Wetekam einmal mehr seine Wettkampfstärke. Nur wenige Tage vor dem Wettkampf ging sein Kniebeuge-Anzug kaputt und musste kurzfristig ersetzt werden – keine optimalen Voraussetzungen für eine der technisch anspruchsvollsten Disziplinen im Equipped-Powerlifting.

Kniebeuge – schwieriger Wettkampfstart

Im ersten Versuch brachte Wetekam solide 362,5 kg in die Wertung. Beim Zweitversuch mit 377,5 kg kam es jedoch zu Problemen: Die Hantel begann bereits beim Herausheben aus dem Rack stark zu schwanken. Der Versuch, das Gewicht unter Kontrolle zu bringen, kostete dabei so viel Kraft, dass der eigentliche Lift nicht mehr erfolgreich ausgeführt werden konnte und schließlich als ungültig gewertet wurde. Aufgrund dieser Umstände wurde auf den dritten Versuch verzichtet.

Bankdrücken – persönliches Highlight

Deutlich besser lief es im Bankdrücken: Nach einem sicheren Einstieg mit 250 kg scheiterte Wetekam zunächst an 262,5 kg. Im dritten Versuch zeigte er jedoch Kampfgeist und konnte 267,5 kg erfolgreich drücken. Diese Leistung stellt eine neue persönliche Bestleistung im Rahmen eines kompletten Kraftdreikampf-Wettkampfs dar und lag nur 2,5 kg unter seinem Topwert aus der Deutschen Meisterschaft im Bankdrücken 2025.

Kreuzheben – starker Kampf bis zum Schluss

Im Kreuzheben eröffnete Wetekam mit 275 kg und steigerte sich anschließend auf 287,5 kg. Im dritten Versuch über 302,5 kg fehlte am Ende nur wenig – die Hände öffneten sich beim Heben, sodass der Versuch ungültig gewertet wurde.

Starkes Gesamtergebnis

Mit einem Total von 917,5 kg und 529,16 DOTS-Punkten sicherte sich Wetekam verdient den dritten Platz. Angesichts der schwierigen Vorbereitung und der kleinen Rückschläge im Wettkampf ist dieses Ergebnis besonders hoch einzuschätzen.

Der erfahrene Athlet, der bereits rund 20 Wettkämpfe bestritten hat und zudem als Bundestrainer des österreichischen Nationalkaders tätig ist, unterstreicht damit erneut seine Klasse und seine Bedeutung für den Sport.

Eine Ära geht zu Ende: Letzte Deutsche Meisterschaft im Kreuzheben in Randersacker

Eine Ära geht zu Ende: Letzte Deutsche Meisterschaft im Kreuzheben in Randersacker

Atlethen der Viecherschmiede können auftrumpfen

Gachenbach/Randersacker – Es war ein Wochenende voller Emotionen, Erinnerungen und schwerer Gewichte: Mit der Deutschen Meisterschaft im Kreuzheben fand am vergangenen Wochenende nicht nur ein sportliches Highlight statt, sondern auch ein bedeutendes Kapitel im deutschen Kraftsport sein Ende.

Randersacker, seit jeher fester Bestandteil der Kreuzheber-Szene, präsentierte sich einmal mehr als großartiger Gastgeber. Doch dieses Mal lag ein Hauch von Wehmut in der Luft. Nach 20 Jahren wird die Deutsche Meisterschaft im Kreuzheben nicht mehr ausgetragen – ein traditionsreicher Wettbewerb verabschiedet sich von der nationalen Bühne. Schweiß, Herzblut, Schmerz und Triumph. Und mittendrin: die Athletinnen und Athleten der Viecherschmiede, die ein letztes Mal auf der ganz großen Bühne glänzten.

Kein Ort hätte sich besser für diesen Abschied geeignet als Randersacker, wo 2006 die allererste DM im Kreuzheben ausgetragen wurde. Nun, zwei Jahrzehnte später, war es erneut der Austragungsort – dieses Mal für die letzte Meisterschaft ihrer Art. Über 200 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland waren angereist, um gemeinsam die Geschichte des Kreuzhebens zu ehren – und ein letztes Mal um Edelmetall zu kämpfen.

Für die Viecherschmiede war es ein doppelter Abschied. Robert Robeis Altersklasse III bis 83 kg, ein Urgestein des Kraftdreikampfes und Teilnehmer der ersten Deutschen Meisterschaft im Kreuzheben 2006, trat ein letztes Mal an die Hantel. Schon allein seine Teilnahme war ein bewegender Moment – doch dass er sich am Ende auch noch den 2. Platz mit 160 kg sichern konnte, war ein perfekter Abschluss einer eindrucksvollen Karriere. Zwar wurde sein dritter Versuch über 170 kg nicht gültig gegeben, doch das schmälerte nicht die Leistung – im Gegenteil: Alle Mitgereisten „Viecher“ und deren Anhänger zollten Robeis den größten Respekt, den er sich über Jahre hart erarbeitet hatte.

Mit diesem Wettkampf verabschiedet sich Robert Robeis nicht nur von der Deutschen Meisterschaft, sondern auch ganz offiziell von der aktiven Wettkampfbühne. Seine Entscheidung stand fest – doch dass dieser letzte Auftritt mit Edelmetall gekrönt wurde, macht den Abschied umso schöner.

Wir sagen: Danke, Robert! Für unzählige spannende Wettkämpfe, für dein Engagement, für deinen Sportsgeist und für deinen Einsatz über all die Jahre. Auch wenn du künftig nicht mehr an der Hantel stehst, bleibst du dem Sport als Kampfrichter und wichtiger Teil der Powerlifting-Community erhalten.

Michael Regel (AK III bis 93 kg) stand in seiner Gruppe nichts nach, trotz gesundheitlicher Abgeschlagenheit ließ sich der erfahrene Athlet nicht aus der Ruhe bringen. Drei gültige Versuche, starke Technik, eiserner Fokus – 227,5 kg im dritten Versuch bedeuteten am Ende den Meistertitel. Eine souveräne Vorstellung und ein würdiger Abschied von der Bühne der Deutschen Meisterschaften.

In der AK I bis 105 kg wurde es taktisch: Alessandro Corvaglia trat in einer extrem starken Gruppe an – die Leistungsdichte war hoch, jeder Versuch zählte. Und Corvaglia hielt mit. Bis zum dramatischen dritten Versuch: Bei einem mutigen Zug verlor er das Gleichgewicht und stürzte nach hinten – eine Schrecksekunde, die aber glücklicherweise glimpflich verlief. Abgesehen von einer Schürfwunde am Arm war der Wettkampf für ihn ein Erfolg. Platz 5 in dieser starken Gruppe – und vor allem: ein zufriedenstellendes Ende für einen Athleten, der alles gegeben hat.

Zum Abschluss des Samstags betrat Laurenz Sendlbeck in der Juniorenklasse bis 93 kg die Plattform – mit einer bemerkenswerten Ruhe und Entschlossenheit. Und er lieferte ab: 260 kg im dritten Versuch und der 3. Platz in einer bärenstarken Gruppe junger Talente. Von Laurenz wird man mit Sicherheit noch hören – die Zukunft des Powerliftings ist in guten Händen.

Am Sonntagmorgen hieß es dann: Die Plattform gehört euch, Ladies! Und was die Frauen zeigten, war Powerlifting vom Feinsten.

Den Auftakt machte Petra Robeis (AK II bis 76 kg). Trotz gesundheitlicher Probleme in den vergangenen Monaten wollte sie ihren letzten Kreuzhebewettkampf mit einer Medaille krönen – und das gelang ihr eindrucksvoll: 120 kg bedeuteten den 1. Platz in ihrer Gruppe. Zwar war dies ihr letzter Wettkampf im Kreuzheben, doch ein letztes Mal werden wir Petra in zwei Wochen bei der DM im Bankdrücken auf der Bühne erleben dürfen. Bis dahin: Chapeau und Danke, Petra!

Wenn Mercyline Göttermann die Plattform betritt, hält die Halle den Atem an. In der AK I ab 84 kg gilt sie nicht umsonst als „Kreuzhebequeen“ – und das stellte sie auch diesmal unter Beweis. Mit 190 kg im zweiten Versuch sicherte sie sich souverän den Titel. Im dritten Versuch griff sie sogar die magischen 200 kg an – der Zug war stark, doch der Lockout fehlte minimal. Mit einer Erkältung in den Knochen war es an diesem Tag nicht drin – aber wir wissen: Die Marke der magischen 200 kg fällt in naher Zukunft. Und durch ihren überraschenden 2. Platz in der Relativwertung ihrer Gruppe war der gescheiterte 3. Versuch gleich vergessen.

Zum Abschluss bei den Damen wurde es noch einmal dramatisch: Sarah Widmann, in der Gruppe der Aktiven bis 76 kg, lieferte sich ein wahres Taktik-Duell. Nach einem sauberen zweiten Versuch über 170 kg kam es bitter: Sie zog sich eine Handverletzung zu – doch Aufgeben ist für Powerlifter keine Option. Mit offener Hand stellte sie sich dem dritten Versuch – 175 kg, die eigentlich drin gewesen wären. Doch diesmal war die Hand stärker als der Wille. Am Ende reichte es dennoch zur Silbermedaille, eine Leistung, die höchsten Respekt verdient.

Am späten Nachmittag kamen dann die „schweren Jungs“ zum Zug. Andreas Kastner (Aktive bis 74 kg) hatte sich viel vorgenommen – und das war in jedem Versuch zu spüren. Mit 242,5 kg im ersten Versuch setzte er ein deutliches Ausrufezeichen. Doch Kastner wollte mehr – viel mehr. Die Steigerung auf 270 kg im dritten Versuch war ein Statement, ein Angriff auf die persönliche Bestmarke.

Was dann folgte, sorgte für Diskussionen: Trotz sichtbarem Zug und aufrechter Haltung wurde der Versuch von den Kampfrichtern nicht gegeben. Kastner, sichtlich enttäuscht, nahm zwar Gold mit nach Hause, doch die Enttäuschung überwog. Sein Blick geht nach vorn: Bavaria Cup in Landshut 2026 – dort sollen die 270 kg nicht nur fallen, sondern gültig gemacht werden. Und eines ist sicher: Kastner wird bereit sein.

In der Klasse Aktive bis 105 kg wartete eine besonders enge Gruppe – elf Athleten, ein starkes Leistungsfeld, das jeden Versuch zu einem kleinen Finale machte. Benedikt Hermansdorfer zeigte sich davon unbeeindruckt. Drei starke und technisch saubere Versuche, gekrönt von 285 kg im dritten, waren das Ergebnis eines hervorragend vorbereiteten Wettkampftages. Der Lohn: Platz 5 – und das nur wegen des höheren Körpergewichts gegenüber dem viertplatzierten. In solch einer Gruppe ein solches Ergebnis zu holen, ist aller Ehren wert. Ein Wettkampf mit Charakter, Klasse und ganz viel Herz.

Den krönenden Abschluss des Wochenendes lieferte Dominic Wetekam in der Klasse Aktive bis 120 kg. Hier wurde nicht einfach gehoben – hier wurde taktisch gefeilscht um jedes Kilo. Zwischen Bronze und Rang 4 lagen nur 2,5 kg – es war das sportliche Äquivalent zu einem Schachspiel mit Eisen. Wetekam, selbst Kadertrainer in Österreich, wusste, wie wichtig der erste Versuch ist: 285 kg zum Einstieg, solide und souverän. Im dritten Versuch dann die Steigerung auf 312,5 kg – ein Gewicht, das in etwa einem großen Klavier entspricht. Der Lift? Stabil. Mächtig. Beeindruckend. Damit katapultierte sich Wetekam unter die Top-Lifter des Tages – und bewies einmal mehr, dass er nicht nur coachen, sondern auch selbst abliefern kann.

Was dieses Wochenende in Randersacker aber so besonders machte, war nicht nur die sportliche Leistung, sondern die Atmosphäre. Trotz aller Konkurrenz standen die Athletinnen und Athleten füreinander ein. Es wurde angefeuert, geholfen, motiviert – egal, welches Vereinslogo auf dem Rücken stand.

Ein großes Dankeschön geht an den SG Randersacker, der nach 20 Jahren noch einmal bewiesen hat, was gute Gastgeber ausmacht: Herzblut, Organisationstalent und Leidenschaft für den Sport. Die Meisterschaft war ein würdiger Abschluss dieser Ära.

Doch das Sportjahr ist noch nicht vorbei. In 14 Tagen steht die Deutsche Meisterschaft im Bankdrücken an – der vorletzte Wettbewerb des Jahres. Viele der Gesichter aus Randersacker werden auch dort wieder antreten, noch einmal alles geben – und das Publikum begeistern.

Die Bühne mag sich verändern, aber der Geist bleibt: Echte Stärke hebt man nicht nur mit den Armen – sondern mit dem Herzen.

Deutsche Meisterschaft Bankdrücken in Greifswald

Deutsche Meisterschaft Bankdrücken in Greifswald


Die Deutsche Meisterschaft im Bankdrücken fand am vergangenen Wochenende in Greifswald
statt. Sie war ein absolutes Highlight für Sportler und Zuschauer. Die Anreise aus Bayern war
zwar weit. Trotzdem begeisterte die hervorragende Organisation und die einmalige Atmosphäre
alle Beteiligten.
Petra Robeis startete für die Viecherschmiede Powersport eV in der AKII bis 84kg (EQ). Mit
einem sehr sauberen ersten Versuch sicherte sie sich die Teilnahme im Wettkampf. Robeis
kommentierte ihre weiteren Versuche: „Beim zweiten Versuch mit 75 kg war ich einfach zu
hudelig und hatte keine Spannung. Aber beim dritten Versuch war es dann gut.“ Nun hat Petra
Robeis ihren langersehnten Titel als Deutsche Meisterin im Bankdrücken (EQ) gewonnen. Die
Athletin strahlte vor Freude und Dankbarkeit auf dem Siegertreppchen.
An diesem Tag erlebte sie, wie wichtig ihr geduldiger und beruhigender Betreuer Robert Robeis
war. Aber auch die lautstarke Unterstützung aus Bayern war entscheidend für ihren Erfolg. Fans
und Athleten hatten sich auf den weiten Weg nach Greifswald gemacht. Sie schufen eine
unvergleichliche Stimmung und feuerten sie lautstark an.

Dank der gelungenen Organisation bleibt diese Deutsche Meisterschaft in guter Erinnerung.
Alle Beteiligten trugen dazu bei, dass die Athleten und Zuschauer begeistert waren. Die Stadt
Greifswald und ihre Veranstaltung zeigten erneut, dass sie perfekte Gastgeber für bedeutende
sportliche Events sind.

Stolzer 4. Platz in Lauchhammer

Stolzer 4. Platz in Lauchhammer

Am Wochenende lud die beschauliche Kleinstadt Lauchhammer in Brandenburg /Lausitz zur Deutschen Meisterschaft im Kraftdreikampf Classic Masters ein. Lauchhammer mit seinen nicht mal 15.000 Einwohnern präsentiert sich nicht nur als Ausrichter der DM, nein Lauchhammer gilt als die Kunstguss-Stadt Deutschlands und aus einem stahlharten Guss waren auch die zahlreichen Athletinnen und Athleten, welche den Stahl in ihren Disziplinen beugten, stemmten und hoben. So wie auch die Krimireihe Lauchhammer im Fernsehen, so gestaltete sich der Wettkampf.

Für die Viecherschmiede Powersport e.V. war Michael Reger in der Altersklasse 3 (bis 93 kg) auf der Plattform. Mit satten 165 kg überbot er seine bisherige persönliche Bestleistung in der Kniebeuge um 5 kg. Dann folgte das Bankdrücken. Reger der seit einiger Zeit Probleme mit der Schulter hat, zeigte hier aber dennoch Stärke und stemmte 90 kg. Respekt, so etwas klappt nur mit Zähnen zusammenbeißen und einem starken Willen.  In der „Königsdiziplin“ dem Kreuzheben, war er wieder in seinem Element: erfolgreich hob er 220 kg im 2. Versuch. Leider wurden ihm im 3. Versuch die 227,5 kg nicht gültig gewertet. Aber die werden dann sicher bei der Bayerischen Meisterschaft locker gehoben. Auch wenn es diesmal nicht zum Edelmetall reichte, so ist ein 4. Platz bei einer Deutschen Meisterschaft im KDK eine beachtliche Leistung. Dies war erst der 2. Wettkampf in diesem Jahr, es wird spannend weitergehen bei den Bayerischen Meisterschaften etc. Unseren Athletinnen und Athleten drücken wir fest die Daumen, dass sie die sich selbst gesteckten Ziele erreichen und auch weiterhin über sich hinauswachsen.

Deutsche Meisterschaft KdK EQ

Grandioser Start ins neue Wettkampfjahr für die Viecherschmiede

Was für ein gelungener Start am Wochenende in Erfurt bei der Deutsche Meisterschaft im
Kraftdreikampf Equipped. Die Viecherschmiede Powersport eV stellte mit Petra Robeis und Dominic
Wetekam 2 Atlethen, die sehr stark performten. Am Samstag holte sich Dominic Wetekam in einem
spannenden Wettkampf den stolzen 2. Platz mit einem Total von 890 kg in der Klasse der Aktiven bis
120 kg. Petra Robeis, die am Sonntag in der Klasse AK II bis 84 kg mit einem Total von 282,5 kg ihr
Bestes gab, holte sich mit sehr starken Versuchen den 1. Platz und trägt somit fortan den Titel
Deutsche Meisterin. Wir gratulieren den Beiden zu ihrem verdienten Edelmetall. Unsere Athleten
haben mal wieder gezeigt, dass Sie mit Nervenstärke und Ausdauer den Sport Kraftdreikampf
beherrschen und in Wettbewerben über sich hinauswachsen. Allen unseren Sportlern drücken wir für
die anstehenden Wettkämpfe wie z.B. Bayerische Meisterschaften, Deutschen Meisterschaften,
Bavaria Cup usw. ganz fest die Daumen – auf das die Siegesserie fortgeführt wird!